Ausführliche Infos Philippinenlauf

Ausführliche Informationen zum Philippinenlauf: zurück zur Ausschreibung

 

Das Klima:

Luzon, Visayas und Mindanao heißen die drei Inselgruppen im Südchinesischen Meer und Pazifik, die zusammen die Philippinen bilden. Wir sind auf der nördlich gelegenen Hauptinsel Luzon. Auf Luzon ist der Internationale Flughafen der Landeshauptstadt Manila. Im Norden auf Luzon befindet sich der Flughafen Laoag. Auf den Philippinen ist warmes tropisches Wetter mit wenig tages- und jahreszeitlichen Unterschieden zu erwarten.

 

Auf den Philippinen liegt die Hauptregenzeit von Juni bis Oktober. Das sind auch die Monate mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit.

Im April/Mai ist die wärmste Jahreszeit. Die Wassertemperaturen liegen bei ca. 28 Grad, in Strandnähe oft auch deutlich wärmer.

 

Die Zeit von Januar bis April ist mit lediglich 6 bis 7 Regentagen im Monat perfekt für den Besuch der Philippinen. Da die Temperaturen quasi das gesamte Jahr über nahezu identisch sind, muss kaltes Wetter nie gefürchtet werden. Zum Philippinenlauf kann mit Höchsttemperaturen um die 30 bis 35 Grad und Tiefsttemperaturen von 20 bis 23 Grad gerechnet werden. Die Luftfeuchtigkeit ist im Zeitraum vom Philippinenlauf auch deutlich tiefer und angenehmer als in der Hauptregenzeit.

 

Ihr könnt Euch daher auf hochsommerliches Wetter freuen.

Gelegentliche Schauer oder ein allgemeines Schauerrisiko können aber nie vollständig ausgeschlossen werden.

Ohne große Schwankungen erfreut uns täglich von 05.45 Uhr bis 18.30 Uhr das Tageslicht auf den Philippinen.

 

Der von uns nur 80 Meter entfernte riesige Sandstrand (Saud Beach) und das dort in der weitläuftig flachen Bucht wirklich warme klare und saubere Meerwasser laden sehr zum Baden ein. Badehose und Handtuch nicht vergessen. Sehr wichtig auch zum Laufen, bringt eine Sonnenschutzcreme mit.

 

Das Geld:

Auf den Philippinen ist der Philippinische Peso (PHP) überall das Zahlungsmittel. Der Wechselkurs von einem Euro zu Peso schwankt seit vielen Jahren schon zwischen 45 und 60 Peso. Im letzten Jahr lag die Schwankung von einem Euro sogar zwischen 58 und 63 Peso. Der Einfachkeit halber, hier alle Angaben mit der Umrechnung 1 Euro = 50 PHP.

 

Der größte philippinische Schein hat 1000 Peso entsprechen also ca. 20 Euro. Ich tausche immer gleich in Manila noch im Flughafen um. Lasst Euch beim Umtauschen unbedingt auch viele kleine Scheine geben. Denn viele der unzähligen kleinen Ladengeschäfte auf den Philippinen können auf einen 1000 Peso Schein nicht rausgeben.  

 

Zur Frage, wieviel Geld solltet ihr tauschen.

Getränkeflaschen wie Bier, Cola etc. kosten in jedem Ladengeschäft etwa einen halben Euro. Auf Glasflaschen ist ein kleines Pfand, Plastikflaschen sind pfandfrei.

Haare schneiden für einen Mann beim Frisör kostet auch nur 50 Peso.

Jeden Tag ist bei mir ein großer Frühstückstisch mit Wasser, Tee, Kaffee und auch ein warmes Abendessenbuffet für Euch in der gesamten Veranstaltungszeit kostenfrei in den Startgebühren enthalten.

Ihr braucht also theoretisch nur ein kleines Taschengeld für Euch in Peso umtauschen.  Die einen benötigen nicht viel und kommen da mit einem Umtausch von 100 Euro gut hin. Andere brauchen 200 oder 300 Euro für Andeken oder andere Extrabedürfnisse.  Falls Euer getauschtes Geld nicht reichen sollte, könnt ihr über mich auch später noch weiteres Geld umtauschen.

 

Etwa 2 km von unserer Unterkunft in Saud entfernt hat ein Deutscher ein Restaurant mit dem Namen Bergblick. Es gibt dort auch bayrische deftige Kost. Die Speisekarte fängt bei 300 Peso (6 Euro) an, eine Schweinshaxe gibt es für umgerechnet für 12 Euro. Es ist jedoch auch möglich, bereits für 2 bis 3 Euro ein gutes Mittagessen in den örtlichen Lokalen zu erhalten. Bezahlen mit Euro oder Dollar ist nicht üblich. Es wird überall mit den philippinischen Peso bezahlt.

 

Mit ec-Karte abheben ist an vielen Banken möglich. Ich habe das aber noch nie gemacht, da es absolut unrentabel ist. Aufgrund des geringen Einkommens der Einheimischen liegt der Verfügungsrahmen pro Abhebung manchmal nur bei 70 Euro. Manche Banken bis zu 170 Euro. Pro Buchung will die Philippinische Bank dann noch ca. 5 Euro Gebühr. Hinzu kommt meist ein schlechter Wechselkurs und Deine eigene Bank verlangt auch noch etwa 5 bis 10 Euro für den Auslandstransfer. Dies liegt daran, weil ein direkter Transfer von jeder deutschen bzw. europäischen Bank auf eine philippinische Bank nicht möglich ist.  So kann es durchaus passieren, dass man für 70 Euro wo man unter Umständen als Höchstbetrag erhält, dann insgesamt 20 Euro an Unkosten/Gebühren drauf kommen. Also besser etwas mehr an Bargeld in Euro mitbringen. Das Benutzen der ec-Karte sollte eine absolute Notlösung sein.

 

Impfschutz und Reisepass:

Für den Aufenthalt bei uns auf Luzon genügt der auch in Deutschland gültige übliche Impfschutz. Es müssen keine zusätzlichen Impfungen gemacht werden.

 

Für den gesamten Zeitraum genügt z.B. für Deutsche ein Reisepass. Dieser muss noch mindestens 6 Monate Gültigkeit ab Reiseende haben.

Ein kostenloses Visum für den Aufenthalt gibt es bei der Einreise in Manila. Hierzu erhaltet ihr bereits im Flugzeug einen postkartengroßen Antrag zum Ausfüllen. Bleibt immer nett bei der Kontrolle und dem Einreisepersonal am Flughafen, auch wenn ihr auf der Karte noch was nachtragen müsst. Unfreundlichen Menschen kann die Einreise ohne weitere Gründe verweigert werden.

 

Es gibt ein kostenloses Visum bis zu 30 Tagen. Das in der Ausschreibung aufgeführte zweiwöchige Programm ist für Teilnehmer mit wenig Zeit gedacht. Wer Zeit hat und noch zusätzliche Urlaubstage auf den Philippinen verbringen möchte, kann die An- und Abreise natürlich anderst planen.

 

Internet, Telefon:

Eine Internetverbindung (wifi) für Handy oder Laptop gibt es auch bei uns. Meine Schägerin Liezl hat den Code zum Verbindungsaufbau, den Ihr natürlich auch kostenfrei bekommen könnt. Auch gibt es weitere kostenfreie wifi Zugangsmöglichkeiten von Hotelanlagen bei uns in der Nähe. Die Wifi Verbindungen  kann man jedoch nicht mit unserem deutschen Standart vergleichen. Die Verbindungen (die jeweilige Seitenladezeit) benötigen oft mehr Zeit als bei uns und sind manchmal besser, manchmal schlechter. 

 

Telefonkarten gibt es auch, ich habe aber noch nie eine gekauft und kann Euch dafür deshalb leider keine Beratung geben. Falls ihr da etwas braucht, wird Euch vor Ort von Liezl oder meiner Susan gerne geholfen. Eigentlich hat fast jeder Philippino und jede Philippina ein Handy. Das ist oft der einzige große Luxus, den sich die Einheimischen dort irgendwie leisten.

Der Grund:

Es gibt praktisch keinen Postservice / keine Zeitungen / keine Zeitschriften etc. dort. Nach Postkarten werdet ihr dort auch vergeblich suchen. Und wer von den Einheimischen kein Handy hat, um erreichbar zu sein, oder sich über das Internet zu informieren, ist voll benachteiligt. Ein Einheimischer ohne Handy existiert quasi nicht.

In unserer kleinen Stadt Pagudpud gibt es lediglich eine kleine Poststation. Dort kommt Post und Pakete hin und bleibt dann auch dort. Außer der Empfänger weiß davon und holt die Post dort ab. 

 

Ich selbst komme in der Zeit auf den Philippinen auch mal völlig ohne Handy gut klar. 

 

Ich bin trotzdem auf den Philippinen für Notfälle grundsätzlich telefonisch über meine Schwägerin Liezl (gesprochen Lisel) Tel. 0063 9208416997

oder 0063 9561046250 erreichbar.

 

 

Die Zeitverschiebung:

Falls jemand dort anrufen will, bitte beachtet die Zeitverschiebung. Beispielweise in Deutschland wird ja immer noch jedes Jahr die Zeit eine Stunde vor und dann wieder zurück. Die Philippinen machen das nicht.

 

Die Philippinen befinden sich von Europa aus gesehen sehr weit im Osten. Dort geht deshalb zeitlich zu Europa auch viel früher die Sonne auf und auch wieder unter. Die Zeitverschiebung beträgt dabei 6 Stunden, bzw. je nach unserer umgestellten Zeit, 7 Stunden.

Ruft daher auf den Philippinen nach unserer Zeit beispielsweise von Deutschland nicht mehr nach 15.00 Uhr dort an. Weil dort dann ja schon die Nacht begonnen hat und die Leute zu dieser Zeit ins Bett gehen.

 

 

Die Anreise:

Bislang gehen alle Auslandsflüge erst mal nach Manila auf die Philippinen. Beispiel: Von Frankfurt nach Manila, und anschließend von Manila zurück nach Frankfurt kann man für ca. 500 Euro viele Flüge bekommen.

 

Von Manila gibt es nun verschiedene Möglichkeiten der weiteren Anreise zu uns.

 

Die billigeste Möglichkeit ist von Manila mit dem Bus nach Pagudpud zu kommen. Falls nachts kein direkter Bus mehr nach Pagudpud fährt, so nimmt man dann einfach einen Bus nach Laoag und dann von dort einen nach Pagudpud. Die gesamte Busfahrt kostet ca. 20 Euro. Fahrtdauer ca. 11 Stunden.

Das Taxi vom Flughafen Manila bis zur Busstation "Florida" in Manila kostet ebenfalls ca. 20 Euro. Fahrtdauer ca. 1 Stunde.

Von Pagudpud zu uns nach Saud braucht ihr noch ein Motorrad-Taxi (hat geschlossenen Beiwagen) das nur ca. 1 Euro kostet.

 

Weitere Möglichkeit: Man kann einen Anschlussflug von Manila nach Laoag buchen. Dann auch Taxi in Laoag zur Busstation Richtung Pagudpud.

Dann den Bus nehmen und anschließend das Motorradtaxi nach Saud.

 

Eine weitere Möglichkeit wäre: Ich kann ein Euch das private Taxi von meinem Schwager Cely nach Manila zum Flughafen senden. Da werdet ihr vom Flughafen auch direkt zu mir gebracht. Das Taxi kostet für die einfache Strecke 200 Euro. Ist mit Gepäck für maximal 4 Personen geeignet.

 

Ein weiteres größeres Taxi in der Familie von meinem Schwager Marlon kostet für die gleiche einfache Direktfahrt 300 Euro. Dieses hat insgesamt 9 Sitzplätze. Es ist mit Gepäck jedoch für maximal 6 Personen geeignet.

 

Auch könnte Euch das private Direkttaxi für 60 Euro einfache Strecke vom Flughafen in Laoag abholen.

 

Bedenkt, dass ich nur diese zwei Privattaxis anbieten kann. Wer zuerst bucht, der hat es.

 

 

 

Falls noch weitere Fragen offen sind bitte Nachricht an thomas@neckarlauf.com

 

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